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  • Start in Gundersheim

  • Durch die Weinberge von Westhofen

  • Das Kreuz von Westhofen

  • Am Juliusturm

  • Unterhalb des Kloppbergs

  • Am Gipfel

  • Kahle Überfahrt zur Selz

  • Der "Biberstaudamm" an der Selz

  • Die Kalkbrennöfen bei Eppelsheim

Gundersheim - Kloppberg - Alzey

Eine kleine Winterrunde von Gundersheim aus um einen der großen Inselberge im Rheinhessischen Hügelland 

Die Landschaft südlich von Bingen und Mainz ist geprägt von vielen „Hügeln“. Diese Inselberge stammen aus der Zeit, als die Oberrheinische Tiefebene ein Meer war. Heute sind die sanft abfallenden Hänge süd- und westwärts überwiegend mit Weinbergen bedeckt. Einer dieser „Berge“ ist der Kloppberg, der auf dieser Runde großzügig umfahren wird. 

Start ist in Gundersheim am Mitfahrerparkplatz. Nach der Querung der Autobahn befindet man sich in dem sehr großen Weinanbaugebiet "Rheinhessischen Höllenbrand" mit zahllosen Wingertheisje. Vorbei an diesen ehemaligen Schutzhäuschen und zahlreichen Rastplätzen führt der Weg zum Kreuz von Westenhofen mit einer schönen Aussicht auf die sanft gewölbte Landschaft. Weiter geht es am Juliusturm vorbei (durch eine enge Öffnung besteigbar). 

Das es eigentlich noch Winter ist und es wenige Tage zuvor geregnet hat, sind die Wege zum Teil arg schlammig – obwohl der überwiegende Teil der Radtour auf betonierten Wegen verläuft. 

Am Fuß des Kloppberges leitet die Strecke in Richtung Dittelsheim-Heßbach, doch vorher biegt man ab hinauf zum Gipfel des Kloppbergs. Das Gipfelrestaurant lockt mit einer tollen Aussicht und einem Aussichtsturm. 

Über den kahlen Leckerberg stezt sich die Strecke nach Framersheim und die Selz fort. Die letzte Strecke hinunter in den kleinen Weinort kann man herrlich flott hinunterrollen. Richtung Alzey, die Selz hinauf, passiert man einen Biberdamm-Stausee. Der hohe Wasserstand versperrt das Weiterkommen auf dem schmalen Selzwanderweg. Das größere Hindernis stellt allerdings die sehr große Baustelle der Industriegebietserweiterung dar. Hier muß man mindestens in 2025 situativ reagieren und ggf. der Umleitung folgen. Nach dem Indutriegebiet erreicht man den idyllischen Bachweg in Eppelsheim (Kalkbrennöfen). Nach einem kurzen Anstieg bergauf führt der Weg dann wieder über offene Ackerflächen zurück Richtung Gundersheim. Man passiert das ehemalige Munitionsdepot  "Am Huckenhof", heute ein schönes Naherholungsgebiet. Nach 28 km und 350 Höhenmetern erreicht man schließlich wieder den Ausgangspunkt. 


Die Kalkbrennöfen von Eppelsheim:
Die Eppelsheimer Kalköfen wurden als eiförmige "Hangöfen" angelegt. Dies hatte Vorteile bei der Beschickung. Außerdem konnten sie auch besser isoliert werden. In die Trichter wurden von oben aus dem nahen eigenen Steinbruch die zum Teil zerkleinerten Kalksteine eingefüllt.